Softwareentwicklung • KI-Entwicklung • Agile Coaching
Eine Geschichte von Code, KI und agiler Transformation
Über eine Werkstudententätigkeit habe ich bei der heutigen SoftwareONE direkt als Fachteamleiter begonnen. Neben der technischen Verantwortung führte mich mein Weg damals schon zum Produktmanager. Thematisch haben wir uns mit Software-Asset-Management-Systemen beschäftigt. So richtig loslassen wird mich das Thema in der späteren Laufbahn lange Zeit nicht.
Die ersten großen Kunden-Entwicklungsprojekte. Größtenteils im Microsoft-Stack (C#, MSSQL etc.). Es wird sich herausstellen, dass ich einige Kunden (zum Beispiel im Banken-Umfeld) bis heute mit den Produkten begleite :-)
Als Angestellter eines Softwareherstellers habe ich unsere eigenen Produkte bei Kunden eingeführt und beraten. Dazu kamen individuelle Anpassungen für Kunden und die ersten Lizenzaudits mit dem Produkt. Zu dieser Zeit habe ich auch friendly Audits für Microsoft durchgeführt und mich zertifizieren lassen.
Zurück bei meinem ersten Arbeitgeber habe ich in dem Bereich mehrere internationale Entwicklungsteams begleitet. Schwerpunkt war hierbei die ProductOwner-Rolle. Auch hier wieder offiziell zertifiziert. Wir hatten als Team hier viele Gelegenheiten uns weiterzuentwickeln. So wie es in einem agilen Kontext auch sein sollte. Auch habe ich in dieser Zeit begonnen, ein disruptives Mindset zu entwickeln – beispielsweise mit dem agilen Werkzeug Design Thinking.
Eine Geschäftsführungsrolle in einer Aktiengesellschaft war nie mein Plan. Als ich für die Rolle angefragt wurde, hatte ich die Hoffnung, vieles mit der nun möglichen Kompetenz positiv verändern zu können. Dazu kamen leider einige Effekte, auf die einen niemand vorbereitet hat. Diese 3 Jahre waren sehr lehrreich, aber auch sehr aufwühlend.
Schon während der Arbeit als Agile Coach hätte mir ein tiefes Wissen über systemische Zusammenhänge in Organisationen und Teams geholfen. Als Vorstand war dies dann umso wichtiger. Über mehrere Jahre habe ich mich intensiv mit dem Thema beschäftigt. Eine systemische Sicht hilft, die Dynamik und Kommunikation in Teams und Organisationen zu verstehen. Damit kommen wir aus festgefahrenen Situationen heraus.
Als technisch versierter Mensch habe ich seit der ersten Minute die "neuen" Möglichkeiten genutzt. Was für mich vollkommen selbstverständlich ist, ist für viele noch Magie. Ich möchte hier aufklären und arbeite gegen den KI-Tool-Hype. Zuerst müssen die Konzepte verstanden werden. Erst so können wir gemeinsam verstehen, wie wir KI strategisch nutzen können und möchten. Vom Bau von Multi-Agenten-Systemen, RAGs und Software mit KI bis hin zum Betrieb der Lösungen – ich bediene den kompletten Stack.
Die ISO 42001 beinhaltet viele gute Konzepte für einen sicheren Umgang mit KI in Unternehmen. Ich möchte als zertifizierter Auditor bei einem sinnvollen Aufbau solch eines Systems unterstützen. Mein Wissen um die technologischen Grundlagen zu diesem Thema finde ich essentiell. Eine eigene Softwarelösung für ein wirksames und nutzbares Management-System ist gerade in Arbeit.
Was mich ausmacht
Ich bringe Kompetenz und Leidenschaft für meine Themen mit. Ich bin nicht Ego-getrieben und fühle mich am wohlsten, wenn ich mich da einsetzen kann, wo es Sinn macht. "Das steht nicht in meiner Stellenbeschreibung" wird man nie von mir hören. In meiner Denklogik leben wir in einer komplexen Welt, in der es nicht immer ein Richtig oder Falsch gibt.
"Sometimes it's a win, sometimes it's a learn"
So meine Devise. So bin ich immer ehrlich und transparent. Ich decke je nach Bedarf viele Anforderungen ab – von pragmatischen Entwicklungen von Prototypen bis hin zur ISO-Konformität.
Für manche scheint das ungewöhnlich. Aber die meisten schätzen die Zusammenarbeit mit mir sehr.